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Erneut Bestnote

SPD Ratsfraktion informierte sich im Stift zu Wüsten

Die SPD Ratsfraktion der Stadt Bad Salzuflen um Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf informierte sich im Evangelischen Stift zu Wüsten über die vielfältigen Angebote der Pflegeeinrichtung.

„Erneut hat das Stift mit der Bestnote 1,0 in allen vier Bereichen der Qualitätsprüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung und bei der Zufriedenheit der Bewohner abgeschnitten“, präsentierte Stiftsvorstand Christoph Fritsche stolz das Ergebnis der kürzlich erfolgten Begutachtung der stationären Pflegeeinrichtung. Anschließend stellte er die weiteren Angebote des Stiftes vor: „Neben stationärer Kurzzeit- und Dauerpflege bietet das Stift auch ambulante Pflege, Hausnotruf, Essen auf Rädern, Betreutes Wohnen sowie Sozialwohnungen an. Diese günstigen Wohnmöglichkeiten nennen sich bei uns Seniorenwohnungen und sind seit 40 Jahren sehr stark nachgefragt!“ „ Wie zurzeit in aller Munde; ist der Bedarf an solchen Wohnungen in Bad Salzuflen sehr hoch und wird voraussichtlich weiter steigen“, fügte Pflegedienstleitung Rita Kühn hinzu.
In der folgenden Diskussionsrunde über den Bedarf für Pflegebedürftige in Bad Salzuflen kam aus der Runde der SPD Ratsfraktion die These auf, dass weitere stationäre Pflegeplätze benötigt werden könnten. Begründet sei dies in der gesetzlichen Regelung, die vorsieht, dass stationäre Pflegeeinrichtungen ab 2018 80 % Einzelzimmer vorweisen müssen. Dadurch könnte die Anzahl an Pflegeplätzen in den vorhandenen Einrichtungen sinken und das obwohl es immer mehr Pflegebedürftige gibt. Stiftsvorstand Christoph Fritsche sieht die Situation anders: „Der Einzelzimmer-Anteil des Stiftes liegt bereits heute bei über 90 %. Auch andere Einrichtungen haben bereits hohe Quoten, so dass nicht überall Plätze wegfallen werden. Außerdem gibt es immer mehr ambulante Versorgungsmöglichkeiten, wie z. B. ambulant betreute Wohngruppen, die von Pflegebedürftigen genutzt werden. Die stationäre Pflege wird dann erst im Falle der Schwerstpflegebedürftigkeit gewählt. Deshalb ist es auch so wichtig, dass der vorgegebene Personalschlüssel des Landes Nordrhein Westfalens angepasst wird. Dieser stagniert seit 1996 bei ständig steigenden Qualitätsanforderungen; gerade im Bereich Dokumentation. Eine gute fachlich ausgeführte Pflegeplanung ist wichtig, aber was hier verlangt wird, ist bürokratisch überzogen. Wir versuchen deshalb in diesen schwierigen Rahmenbedingungen das bestmögliche, mit wirtschaftlicher Entwicklung, tarifgerechter Bezahlung und vor allen Dingen mit einem guten Betriebsklima, z. B. durch gemeinsame Aktivitäten und Gesundheitsförderung, zu erreichen. Nur dank unserer motivierten Mitarbeiter können wir die hohen Qualitätsstandards halten.“
Nach dem Austausch von Politik und Pflege besichtigte die SPD Ratsfraktion das Stift zu Wüsten. Im Mittelpunkt standen hierbei der Stiftspark mit den angrenzenden Pflegebungalows sowie der beschützte Wohnbereich mit besonderer Schließtechnik und beschütztem Garten für demente Bewohner.
Die Politiker waren beeindruckt von den vielfältigen Angeboten des Stiftes und den gesammelten Eindrücken.


(v. l.) Stiftsvorstand Christoph Fritsche mit den Mitgliedern der SPD Ratsfraktion Ralf Wiebusch, Claus Crustewitz, Marion von Canstein, Patrick Engler, Regina Suett, Sigrid John, Eduard Böger, Detlef Bröker, Marion Rieso-Wiege, Joachim Licht, Werner Stukenbrok, Manfred Hiltergerke, Regina Schichtel-König, Frank Sommerfeld, Karl Slawinski und Michael Böttcher im Garten des beschützten Wohnbereiches

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